Posts by Leon52_de

    Keine Ahnung warum hier noch keiner zurück geschrieben hat?
    Also, Spannungen vom Netzteil sollten +12, +5 und -12V sein; deine Werte sollten da so in etwas passen.


    Der Startvorgang ist eigentlich im Detail unter https://muggothek.de/retro-com…ware/amiga-startdiagnose/ sehr gut beschrieben.

    Was ich etwas merkwürdig finde, ist, dass Du von einer weißen LED berichtest.
    Eigentlich sollte die obere LED anzeigen, dass der Rechner Strom bekommt (also Power LED) und die andere die Aktivität des Floppy-Laufwerks anzeigen.
    LED Farben die ich kenne sind ROT, GRÜN oder GELB, aber keine davon kann nach meinem Wissen die Farbe (aber ggf. die Helligkeit) ändern.
    Welche Farben an einem AMIGA 500 zum Einsatz kommen, war für verschiedene Bauzeiträume unterschiedlich.

    Dann gibt es da noch den leichten Farbunterschied: vielleicht verwechselst Du schwarz mit dunkelgrau (kann an der Helligkeitseinstellung des Fernsehers liegen)


    Also zur Fehlersuche Rechner aufschrauben, und insbesondere im Bereich des Netzteil-Anschlusses nach kalten Lötstellen suchen und ggf. Nachlöten. Alle gesockelten Chips ggf. entfernen, Kontakte prüfen/reinigen und wieder einsetzen. Manchmal hilft schon ein beherztes Nachdrücken der Chips, so dass die wieder richtig sitzen. Das sind erstmal einfache Arbeiten, die ohne zu großen Aufwand erledigt werden können.

    So, nochmals Danke für die vielen Infos und die Bemühungen.


    Hier das bisherige und vielleicht etwas überraschende vorläufige Ergebnis:
    Ich habe auf das Anraten von PC-Rath_de erstmal die ROMS wieder gegen die alten/originalen getauscht, mit dem gleichen Ergebnis, daran lags also nicht.


    Composite Signal habe ich mangels entsprechender Kabel zunächst auch noch nicht geprüft (müsste ich ja z.B. am Monitor Ausgang (oder vorher) irgendwie abgreifen und den enstprechenden Anschlüssen am Monitor zuführen).


    Naja, dann habe ich die neueren TOS ROMs 2.06 wieder eingesetzt und damit einen kurzen Funktionstest gemacht: und plötzlich macht der Rechner genau das was er soll, als wenn vorher nichts gewesen wär.
    Leider kann ich daher nicht sagen, woran es genau gelegen hat, aber recht wahrscheinlich hat sich durch das mehrfache 'Umgestöpsele' und Gerappel irgendwo ein Kontaktproblem erledigt... vielleicht auch nur im Monitor-Anschluss selbst...


    Kalte Lötstellen konnte ich bis hierhin noch keine ausmachen, beim ersten durch-piepen war da alles gut. Werde da aber nochmal drauf schauen; ich wíll ja nicht heute alles zusammen bauen und dann demnächst wieder alles auseinander.

    Es ist aber schonmal gut zu wissen, dass da recht wahrscheinlich kein Bauteil wirklich defekt war!


    Also nochmals vielen Dank an alle für die Hilfe!

    Vielleicht bin ich auch zu blauäugig, und habe angenommen, dass wenn ALLE externen Komponenten an mehreren anderen Rechnern einwandfrei funktionieren, diese mit eben diesem Rechner auch funktionieren sollten?
    Nach meiner Logik (die mich wie gesagt auch täuschen kann) gehe ich daher eher von einem Defekt in besagtem Atari STE aus.

    Natürlich. Wenn alle Monitore mit allen deinen Kabeln an einem anderen STe funktionieren aber an diesem nicht, dann liegt das Problem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an den Kabeln oder an den Monitoren, sondern eben an dem STe und da wieder mit hoher Wahrscheinlichkeit am Composite Signal.

    So, vielen Dank!
    Damit wären wir wieder zurück bei meiner Ausgangsfrage:
    welche Bauteile im Atari STE sind denn für die Generierung des Composite Signals verantwortlich und sollte ich mir demnach genauer anschauen?
    Was kann ich mit einem Multimeter ausrichten, um den Fehler einzugrenzen?

    Du musst also ein Kabel basteln was den Csync Ausgang vom Atari auf Pin20 legt. Alternativ kann dort auch ein komplettes Komposit anliegen, das würde auch funktionieren. Rein theoretisch könnte man sogar Pin20 im Scart einfach entfernen und das CVBS in die Video-Buchse des 1084 speisen. Auch dann wird das im CVBS enthaltene Csync genutzt.

    Nur zum Verständnis: Du bist der Ansicht, dass die Kabel, die ich bereits benutze, und die mit den anderen Ataris funktionieren, genau dies nicht tun?

    Danke für die ausführlichen Informationen (wie gewohnt von Dir ;) )


    Die zuletzt genannten Tips nehme ich gerne mit, jedoch ist es so,
    a) dass der Atari STE über den Monitor-Anschluss angeschlossen werden soll und nicht über den TV-Modulator - zudem erinnere ich micht nicht mehr, wie der C64 angeschlossen wurde ;)
    b) Meine Monitore haben meist Scart Eingänge und funktionieren wie gesagt mit allen anderen Rechnern; ich hätte noch einen Philipps 8833, den ich aber mangels passenden Atari Kabels noch nicht dagegen getestet habe.
    c) da ich ja mehrere ST zu Scart-Kabel habe, hatte ich einen Scart zu HDMI Konverter besorgt.

    d) scheidet aus, da ich habe leider keinen MultiSync TFT zur Hand habe; deswegen ja die Umsetzung per Scart-HDMI Konverter.

    e) übersteigt wahrscheinlich leider meine Fähigkeiten, behalte ich aber als letzten Ausweg in Erinnerung.

    Vielleicht bin ich auch zu blauäugig, und habe angenommen, dass wenn ALLE externen Komponenten an mehreren anderen Rechnern einwandfrei funktionieren, diese mit eben diesem Rechner auch funktionieren sollten?
    Nach meiner Logik (die mich wie gesagt auch täuschen kann) gehe ich daher eher von einem Defekt in besagtem Atari STE aus.

    Danke für die vielen Tips.


    Daraus haben sich offenbar ein paar weitere Fragen ergeben:

    Was für ein Kabel? Auf Scart? Oder DIN? Beim 1084 gibt's mehrere Revisionen.

    Das/die verwendeten Kabel sind Kabel von Atari Monitor-Anschluss auf Scart, d.h. der 1084 ist einer der früheren mit Scart Anschluss (kein D1/D2 o.ä.).
    Ich bekomme mit dem/den Kabel(n) und anderen Atari Rechnern (MegaST, ein anderer STe) immer ein Bild auf dem 1084 in Farbe. Nun kann es natürlich sein, dass genau dieser Rechner ein etwas anderes Signal liefert, mit dem der 1084 nicht umgehen kann, scheint aber unwahrscheinlich.


    Ich schließe solche Kandidaten gerne an einen modernen VGA Monitor an. Zwar bekomme ich kein Bild, aber eine freundliche Meldung, welche Zeilen- und Bildwiederholfrequenz der Rechner liefert oder ein Signal nicht erkannt werden kann.

    Bei direktem Anschluss an einen modernen TFT mittels Atari-VGA Adapter bekomme ich, wie erwartet, ein einwandfreies Bild in HiRes und monochrom. Um den Atari nun dazu zu bewegen, an diesem TFT Farbe zu liefern, muss ich nun besagten Scart-HDMI Konverter bemühen. Die Verbindung zwischen dem Atari und dem Konverter erfolgt dann wiederum mit oben genannten Kabel(n). Der Konverter funktioniert auch (auch mit dem Kabel) an anderen Rechnern.
    Allerdings schaltet dieser, wie oben gesagt, am fehlerhaften STe ab und damit bekomme ich am TFT auch keine Information über Auflösung und Frequenz.
    Was ich noch versuchen kann, ist den Atari mit besagtem Spiel in den Farbmodus zu zwingen (während er am TFT im HiRes Modus angeschlossen ist).
    Werde ich später probieren und melde dann das Ergebnis!


    Ich würde daher tippen, dass Composite Video auf Pin 2 nicht funktioniert: Entweder kalte Lötstelle an einem Teil der Schaltung oder der IC, der das SIgnal mischt ist hin.

    Ja, dahin ging ja auch schon mein Gedanke; ich prüfe nochmal das Mainboard und piepse die Kontakte durch...

    Ich weiß nicht, ob oder ggf. wie man den Rechner direkt im MidRes Modus starten kann?

    Das hatte ich bisher immer auf dem Desktop umgestellt, zu dem ich aber schon mangels Anzeige nicht komme.


    Ich könnte versuchen, eine Diskette auf einem der anderen STs zu erstellen, dort den MidRes Modus einstellen und die Einstellungen abspeichern.

    Wenn das der richtige Weg wäre, den Desktop des STe im MidRes Modus zu starten - wobei der eigentliche Boot-Screen ja bei TOS 2.06 in LoRes ja schon kein Bild liefert - kann ich das gerne heute/später probieren.

    Ich vermute aber, dass sich da beide Modi (LowRes/MidRes) ähnlich verhalten und selbst wenn nicht, wäre ich da nicht unbedingt weiter mit der Fehlersuche im LoRes Modus, oder?

    Vielen Dank für die bisherigen Kommentare!


    Leider war ich wahrscheinlich zu ungenau bei meiner obigen Beschreibung, aber ich denke, ich kann alle externen Fehlerquellen (außerhalb des Rechners) ausschließen:


    a) der verwendete Monitor (Commodore 1084) funktioniert mit anderen Rechnern (Atari STe / Amiga 500) einwandfrei.

    b) das verwendete Kabel funktioniert mit einem anderen Atari Rechner (STe / Mega ST) einwandfrei. Ein weiteres Kabel (Atari->Scart) macht genau dasselbe.

    c) der verwendete Scart auf HDMI Konverter kann RGB und funktioniert mit anderen Rechnern (Atari STe / Amiga 500) einwandfrei. Ein zweiter Konverter (der ebenfalls mit den anderen Rechnern funktioniert) verhält sich genau wie der erste und schaltet an dem fehlerhaften Atari STe ab bzw. bringt gar kein/schwarzes Bild.

    d) die obigen Bilder sind beim direkten Anschluss des Rechners an den Commodore 1084 entstanden; es wurde also kein Konverter eingesetzt.


    Was mir noch nicht ganz klar ist: wie werden die Video-Modi beim Atari genau getrennt? Ich weiß, das PIN 4 darüber entscheidet, ob ein HiRes oder LowRes Monitor angeschlossen ist.
    Wäre es nicht aber so, dass wenn das V-Sync Signal fehlt, ebenfalls der HiRes Modus gestört wäre?
    Wenn ich mir die PIN-Belegung auf chzsoft.de anschaue, sehe ich nur, dass statt des H-Sync Signals (PIN 9) im HiRes Modus ein Comp.Sync Signal (PIN 2) im LoRes / Farbmodus verwendet wird.


    Vielleicht sollte ich das Mainboard nochmal auf kalte Lötstellen absuchen? Oder gibt das obige vielleicht einen Hinweis auf ein defektes Bauteil?

    Hallo zusammen, lange ist es her, hier eine weitere Bitte um Hilfe:


    Ich habe da einen Atari 1040 STE in meiner Sammlung (aufgerüstet auf 4MB RAM und TOS 2.06) der zwar in hoher Auflösung (z.B. am SM124) problemlos läuft, jedoch nicht in niedriger Auflösung.

    Getestet wurde jeweils an einem Scart auf HDMI Konverter, als auch an einem Commodore 1084 (der an anderen Rechnern problemlos läuft).


    Aus einem anderen Forum hatte ich den Tip, ein Spiel zu starten, welches den Rechner in den LoRes Modus zwingt (Crapman), aber auch damit gab es keine Veränderung. Insofern nehme ich an, dass der STE den Farbmonitor zwar korrekt detektiert, aber irgendwo etwas mit der Video-Ausgabe nicht stimmt. Da kann mich meine Logik aber natürlich täuschen.


    Das Bild, dass ich auf dem 1084 sehe, wenn ich starte (schwarz-weiß) und das, nachdem das Spiel gestartet wurde (bunt) habe ich mal angehängt. Die Streifen laufen vertikal (von unten nach oben) durch.

    Den Shifter (U401) hatte ich schon mal draußen und wieder eingebaut, leider hat das keine Veränderung gebracht. Zudem hatte ich auf Verdacht mal die alten RAM-Riegel wieder eingebaut, aber auch damit keine Veränderung.
    Über Scart gibt es keine Tonausgabe (wenn das Spiel gestartet wurde); über die Cinch-Buchsen bekomme ich nur sehr leise Sound.


    Als 'Werkzeug' steht im Wesentlichen nur ein Multimeter zur Verfügung; wenn ich wüsste, WO ich WAS messen muss, um den Übeltäter einzugrenzen, wäre mir schon sehr geholfen!




    Vielen Dank im Voraus!

    Hallo Klaus, danke für Deine Nachricht.


    Ich selbst wohne im Raum Dortmund aber der Rechner stammt von einem Onkel aus Dülmen.
    Da ich schonmal gerne an älteren Rechnern (meist Atari ST und Commodore Amiga) schraube, hatte ich mich angeboten, mal drüber zu schauen...
    Hätte ja auch etwas Einfacheres sein können, was ich mit meinen Möglichkeiten hätte instand setzen können.


    Dem Onkel hatte ich von Harvey's Angbot berichtet; dieser hatte aber mittlerweile einen Fernsehtechniker aus Lüdinghausen (näher bei Dülmen) aufgetrieben, der wohl auch in der Lage ist, da mal einen Blick drauf zu werfen...

    Das erklärt vielleicht ein bisschen das Hin und Her ;)

    Hallo zusammen, nochmals vielen Dank für die Hilfe und das Angebot, einmal über den Rechner drüber zu schauen.

    Der Besitzer des Rechners hat jedoch zunächst einmal entschieden, dieses Angebot nicht anzunehmen.


    Sollte sich dessen Meinung noch ändern, würde ich mich gerne noch einmal melden!


    Nochmal danke!

    Danke, ich muss das noch mit dem Besitzer des Rechners absprechen, für den ich mir das Gerät anschaue!


    Harvey kann ich Dir das Netzteil bei Zustimmung einfach in ein Paket (gut verpackt) packen und an Deine Adresse schicken?
    Was brauchst Du sonst noch an Informationen dazu?


    Eilig ist es absolut nicht; eine ungefähre Angabe, in welchem Zeitrahmen ich mit einer Rückmeldung rechnen könnte, wäre aber schön...

    Danke Harvey , auch wenn es nicht wirklich motivierend ist. ;)

    Und es bringt mich nicht wirklich weiter.


    Wen, mit entsprechender Erfahrung und Ausrüstung, könnte ich, nach Möglichkeit in meiner Nähe (Raum Dortmund) ansprechen, um mir dabei zu helfen?
    a) Repair-Cafes hatte ich schonmal gedacht, ist aber vielleicht eine Nummer zu groß für die Leute da?
    b) Elektronik-Werkstatt? Wer macht denn sowas noch (ausßer Harvey)?

    Danke nochmal und Gruß

    Also ein sehr kompliziertes Teil schau mal ob es den STR überhaupt noch gibt sonst ist das eh hinfällig mit der Reparatur.

    Wenn es nicht eilig ist sende mir das Teil mal rein und wir schauen uns die Schaltung mal an. Meist ist in den Datenblättern von den STR schon ne Grundschaltung abgebildet ...

    Hallo Harvey ! Danke für die Info, aber leider kann ich mit dem Begriff STR nichts anfangen?

    fanhistorie ebenfalls danke.

    Wie kann ich was am Übertrager messen (Multimeter)?
    Wo finde ich den Zweipulsgleichrichter bzw. den Leistungselko? Sind das die beiden großen schwarzen Kollegen?
    Was muss ich da messen und was sollte ich für Messergebnisse erwarten? Soll heißen, wie kann ich den Gut-Fall vom Schlecht-Fall unterscheiden?


    Gruß,

    MartinB

    fanhistorie absolut korrekt und daher habe ich die Sicherung natürlich als erstes durchgemessen.
    Wie gesagt, Multimeter ist da und ich kann prinzipiell damit umgehen ;)

    Die Sicherung hat Durchgang, sollte also OK sein.


    weiterhin weiß ich aber meistens nicht genau, was ich messen soll bzw. was ich zu erwarten habe, wenn ich etwas messe.

    Ich habe verstanden, dass ich noch die einzelnen Spannungen am Mainboard-Ausgang messen muss; aber ich gehe davon aus (weil eben der Lüfter des Netzteils nicht läuft) das mir da die eine oder andere fehlen wird, bzw. nicht das liefert, was sie eigentlich soll.
    Werte dazu habe ich aus dem Wartungshandbuch, wenngleich auch das PIN Layout nicht ganz klar ist.


    Danke nochmal!

    Guten Morgen und vielen Dank schon einmal für die verschiedenen Vorschläge.

    Enrico

    Ich nehme an, dass das Netzteil das Problem ist, weil es wirklich gar nichts tut. Das Netzteil hat z.B, einen eigenen Lüfter, der sich auch nicht dreht.


    Aber wie fanhistorie schon richtig bemerkt, muss man wohl erst noch weiter ausmessen. Da sehe ich aber, dass ich dort ohne Schaltplan und entsprechende Kenntnisse ziemlich schnell an meine Grenzen kommen werde.


    Anbei ein paar Bilder; ich hoffe, man erkennt etwas?

    Schaltplan vom Netzteil vorhanden...

    Hallo Harvey, nein, leider nicht... Das würde mir z.B. schon mal weiterhelfen. Das Wartungshandbuch betrachtet das Netzteil als eine - austauschbare - Einheit. Da gibts aber recht wahrscheinlich heute keinen Ersatz mehr, also bleibt nur reparieren.
    Ein Schaltplan wäre schon sehr hilfreich, sonst muss ich anfangen einzelne Bauteile auf 'gut Glück' auszutauschen.

    Hallo zusammen, ich habe da gerade einen Toshiba T3200SX auf meinem Tisch aös Patienten liegen. Leider macht der Rechner keinen Mucks, obwohl ansonsten in einem sehr gut gepflegtem Zustand (ist vom Erstbesitzer hier zu mir gekommen)
    Verdacht fiel auf das Netzteil , daher nach Wartungs-Manual zerlegt, bis das Netzteil zugänglich war.
    Alle Kondensatoren sehen äußerlich unauffällig aus (ich weiß, dass das nichts heißen muss), es riecht nirgendwo merkwürdig, auffällige Lötstellen habe ich schon nachbearbeitet.

    Leider komme ich hier nicht weiter: es fehlen mir Know-How, Messgeräte (ich habe nur ein Multimeter für Grundlegendes) und ggf. Ersatzteile.

    Daher meine Fragen:
    a) Kennt jemand einen, der mir ggf. bei der Reparatur helfen könnte oder mir Tips geben kann, wie ich ggf. weiter vorgehen könnte? z.B. ob ich vielleicht auf Verdacht mal das eine oder andere Teil tauschen sollte?
    b) Hat jemand ggf. noch ein funktionierendes Netzteil herumliegen?

    c) gibt es vielleicht die Möglichkeit ein anderes moderneres Netzteil so anzupassen, dass das mit dem Rechner läuft (der hat leider ein Plasma-Display, dass mit 205V versorgt werden möchte)

    Jedwede Tips, die mir bei der Reparatur helfen könnten sind herzlich willkommen.
    Danke im Voraus!

    So, jetzt kommts: Habe gerade heute einen 1040STf vorm Verschrotten gerettet und dachte mir, ich probiers mal aus mit dem...

    Und was soll ich sagen: Was Punkt 3 angeht, macht er genau das Gleiche wie der Mega 1, scheint also nicht unüblich zu sein...


    Also: 1040STE und 520ST+ 'normal' (beide TOS 2.06), 1040STf (TOS 1.02) und Mega 1 (TOS 1.04) zeigen dieses merkwürdige Verhalten.


    Mal sehen was weiteres Testen am 1040STf zutage bringt...

    Hallo zusammen, nachdem ich nun unter Mithilfe des Forums meinen 520ST+ vernünftig ans Laufen bringen konnte, liegt nun mein nächster Kandidat auf dem Tisch...


    Es ist ein Mega 1 (Mega ST 1), der im Wesentlichen nicht modifiziert wurde. D.h. stock TOS 1.04, Floppy gegen GOTEK getauscht, aber ansonsten original. Daran hängt eine Megafile 30, von der sich auch booten lässt.


    Hier meine Beobachtungen zum merkwürdigen Verhalten:

    1. trotz gestarteter MF30, versucht der Rechner beim Booten mehrfach hörbar (Summer im GOTEK) die Floppy bzw. GOTEK abzufragen und verzögert dadurch den Bootvorgang (keine Floppy eingelegt). Ich war der Meinung, wenn eine bootfähige HD gefunden wird, sollte die nicht vorhandene Floppy ignoriert werden; vielleicht habe ich das aber falsch verstanden.
    Sobald eine Floppy eingelegt ist, geht der Bootvorgang deutlich schneller vonstatten.


    2. Wenn ich den Texteditor Everest von HD starte, wird ebenfalls mehrfach die Floppy abgefragt, was dann mehrfach zu Meldung "Floppy A: antwortet nicht..." etc. führt, solange keine Disk im Laufwerk liegt. Auch das sollte bei meiner Meinung nach nicht so sein. Zumindest zeigt der 520ST+ (TOS 2.06) hier ein anderes Verhalten. Bei eingelegter Floppy geht alles normal, weil ja eine Disk im Laufwerk liegt.


    3. Hier eine letzte Beobachtung: Wenn ich auf dem Rechner das Spiel Ballerburg starte (läuft auf anderen Rechnern ohne Probleme), gibt es nach dem Aufbau des Bildschirms ein dauerhaftes Ping-Ping-Ping aus dem Lautsprecher (hört sich etwas anders an als das Keyboard-Klick), und kommt etwas schneller als 1/sec. Wenn ich mit der Maus nun die Menüleiste anfahre, hört es auf, fängt aber sofort wieder an, sobald der Mauszeiger in den Bereich außerhalb der Menüs kommt. Zeige ich auf den Fertig-Button im Spiel, wird dieser betätigt, ohne dass ich eine Maustaste gedrückt hätte... Das Spiel ist also unspielbar, ich kann es aber regulär über das Menü beenden. Halte ich die linke Maustaste gedrückt, hört es auch auf, aber fängt sofort wieder an, wenn ich loslasse. Maus abstöpseln bringt keine Veränderung; abstöpseln der Tastatur (mit Maus) mag der Mega scheinbar nicht wirklich und pingt dann mit einer noch höheren Frequenz.


    Der Rechner liest einwandfrei von Disketten (GOTEK) und scheint damit keine Probleme zu haben und auch die Festplatte wird - soweit ich das erkennen kann - problemlos benutzt. Und zum Thema Kontaktprobleme habe ich alle gesockelten Chips mal wieder fest reingedrückt...


    So, ich hoffe, das reicht erst einmal an Informationen... Ich kann aber natürlich noch was nachliefern ;)


    Hat irgendjemand eine Idee, was dieses Verhalten auslösen könnte bzw. kann erklären, ob das alles normal ist? Wo soll ich ggf. weiter forschen, testen etc.?


    Gruß und danke im Voraus für jede Info!!!

    Hallo 1ST1, von einer MF60 war niemals die Rede.

    Ich vermute aber, dass das Probleme war, solange die CF-Karte am IDE port angeschlossen war hat die AHCI MF30 nicht mehr 'gesehen' wurde.


    Nachdem ich den CF Adapter komplett abgestöpselt hatte, lief alles wie geplant; mit angesteckter IDE/CF-Karte ging es nicht...


    Gruß und Dank nochmal!